§12 verpflichtet zur Kameradschaft

Der facettenreiche Begriff der Kameradschaft ist in unserer Gesellschaft, auch nach der Abschaffung der Wehrpflicht, noch immer tief verankert. Fast jeder hat eine bestimmte Vorstellung von der Bedeutung dieses Wortes. Fragt man als Soldat seine Bekannten oder Freunde außerhalb der Bundeswehr, umschreiben sie Kameradschaft oftmals mit den Worten: Unterstützung, Bedingungslosigkeit und Treue oder erzählen von pathetischen Szenen aus Kriegsfilmen, in denen ein Soldat sein Leben für das eines anderen riskiert, beispielsweise um diesen aus der Schusslinie zu bergen oder auf andere Weise zu retten. Die Einsätze der Bundeswehr in den letzten Jahrzehnten haben gezeigt, dass solche Situationen tatsächlich ein Ausdruck von Kameradschaft sein können.
Kameradschaft beginnt jedoch schon früher und zeigt sich vor allem im tagtäglichen Dienstalltag und der Ausbildung. Es ist der Wille tagtäglich füreinander einzustehen. Im Soldatengesetzt in §12 verankert, in Marschliedern besungen und im Wortschatz der Bundeswehr nicht wegzudenken, hat sie eine zentrale Bedeutung für die deutschen Streitkräfte. Zwei X- media campus Reporter haben sich auf die Suche nach einer Begriffsdefinition innerhalb der Truppe gemacht.

 
Paragraph 12 - Kameradschaft
 
 

 
Redaktion

 

 
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