American Football in Deutschland

Die Faszination rund um das Ei

Für viele Deutsche gibt es nur eine Sportart – nämlich Fußball. Seit kurzem erhält jedoch eine amerikanische Faszination Einzug in deutsche Wohnzimmer. Obwohl die Sportart bereits seit den 1970-er Jahren einen eigenen Verband in Deutschland hat, galt es lange als Nischensportart. Erst seit dem ProSieben MAXX Spiele der amerikanischen „National Football League“ – kurz NFL – überträgt, erfährt die Sportart einen Boom in Deutschland. Längst werden nicht nur mehr das amerikanische Finale „Super Bowl“ der NFL verfolgt, auch die aktive Ausübung des Sports in Vereinen, gewinnt kontinuierlich an Begeisternden.

Alexander ist einer dieser Football-Faszinierten. Er verfolgt nicht nur die Spiele seines NFL-Lieblingsvereins, den „Baltimore Ravens“, sondern spielt auch selbs Football. Bei den „München Rangers“ spielt er auf der Position des „Left Guard“, einer Position in der Offensive. Seine Aufgabe besteht darin, gegnerische Spieler zu blocken und den „Quarterback“, der meist spielentscheidende Spielzüge einleitet, zu beschützen. Deshalb trainiert er, auch in Zeiten einer Pandemie hart. Mehrmals die Woche arbeitet er an sich, um nach der Pandemie einen Stammplatz in der Startformation der Offensive zu erhalten. Da ein Mannschaftstraining durch die COVID-19 nicht möglich ist, wurde das Training umgestellt. Video- und Individualtraining, statt gemeinsam mit den Teamkameraden auf dem Platz zu stehen. Ein Hauptaugenmerk legt er in seinen Individualeinheiten auf das Training von Kondition sowie Bein- und Rumpfmuskulatur, denn mit den Armen allein, drücke man keine Gegenspieler weg!

Dennoch, American Football sei keine Einzelsportart, sondern lebe vom Teamgeist und dem Erleben von Siegen und Niederlagen. Alexander

 

 
Foto: Florian Roth, Jan Acksteiner
 

 
Redaktion

 

 
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