Auschwitz - ein vergessener Ort?

Am 27. Januar 2019 gedachten wir dem 74. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz. Die Rote Armee befreite 1945 die Gefangenen aus dem Konzentrationslager Auschwitz Birkenau.
Ein Name, der heute als Synonym für den Massenmord an Juden, Sinti und Roma und anderen Verfolgten während der NS-Zeit gilt.

Der damalige Bundespräsident Roman Herzog sorgte 1996 dafür, dass der Jahrestag der Befreiung zum offiziellen deutschen „Gedenktag für die Opfer des Nationalismus“ wurde.

Doch wie viele Menschen gedenken heute tatsächlich noch diesem schrecklichen Ort mit seiner dunklen Vergangenheit? Betrachtet man Umfragen, so stellt man fest, dass z.B. immer mehr Schüler nicht mehr wissen, was sich hinter dem Begriff Auschwitz verbirgt. Gerade jüngere Generationen scheinen das Interesse an die Ereignisse aus dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte zu verlieren.
Dabei könnte die Erinnerung an diese schrecklichen Taten als Kompass für eine Zukunft dienen, in der Völkerhass, Totalitarismus, Faschismus und Nationalsozialismus nicht toleriert werden.

 
Auschwitz - ein vergessener Ort?
 
Eine Gruppe angehender Offiziere besucht Auschwitz. Foto: Valerie Avdeev
 

 
Redaktion

 

 
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