Noch am Abend konnte für den Publikumspreis abgestimmt werden. Im Bild: Der Studierende Christopher Reichel schaut sich den Beitrag "Medien in der Diskussion" an. Foto: Nils Kathöfer
Noch am Abend konnte für den Publikumspreis abgestimmt werden. Im Bild: Der Studierende Christopher Reichel schaut sich den Beitrag "Medien in der Diskussion" an. Foto: Nils Kathöfer
 
X-media campus Awards 2018

 
Ein Hauch von Hollywood in Neubiberg

Und der Preis geht an ...
Im Rahmen des Sommerfests der Fakultät für Betriebswirtschaft wurden auch in diesem Jahr die X-media campus Awards verliehen. Nicht einmal der einsetzende Platzregen konnte die Stimmung drücken. Die glücklichen Gewinner nahmen ihre Preise unter Applaus entgegen.

Um kurz nach 18 Uhr war es soweit. Professor Carsten Rennhak, Dekan der Fakultät BW, eröffnete mit einer Begrüßungsrede das Sommerfest. Anschließend konnten sich Gäste, Mitarbeiter und Studierende des Studiengangs "Management und Medien"  beim Empfang mit Sekt und Freibier austauschen und gemeinsam über die potentiellen Gewinner spekulieren. Nahtlos ging es dann in die Verleihung der heißbegehrten Awards über.

Die Journalistik-Professorinnen Sonja Kretzschmar und Kristina Wied führten das Publikum stilecht durch die Preisverleihung der "Studenten-Oscars". Verliehen wurden die Awards in den Kategorien Online, Foto, Audio und Video sowie Innovation im Journalismus. Zudem gab es erneut Publikumspreise - hierbei stimmten Nicht-Jurymitglieder für ihre Favoriten ab.

Die Preisträger-Beiträge in der Kategorie Online-Texte

1. Platz: Mario Gayer und Zacharias Pröll Traditionserl... um was geht es?

2. Platz: Paula Schütze Ein Hauch von Hollywood

3. Platz: Mirko Bottler Nicht über den Löffel barbiert

In der Kategorie Online freuten sich Zacharias Pröll und Mario Gayer über den ersten Platz. In ihrem Text Traditionser… um was geht es? gehen die beiden Studierenden auf das oft diskutierte Verhältnis der Bundeswehr mit Tradition ein. So einen fundierten Beitrag zu schreiben, brauche vor allem eines: Zeit. „Da war schon echt viel Aufwand, unglaublich viel Recherche. Wir haben viele Interviews geführt“, äußert sich Gewinner Pröll.

Die Gewinner in der Kategorie Audio

1. Platz: Franziska Junker Das Rätsel um den Wolpertinger

2. Platz: Philipp Michael  Die Entdeckung des Geschmacks

3. Platz: Philipp Michael Die Rache des Tutanchamun

Vor allem die Unterstützung der Dozenten und Mitarbeiter sei maßgebend für die Qualität der Beiträge gewesen. „Die Kooperation mit den Dozenten war super. Wir haben andauernd Tipps bekommen. Die waren auch so begeistert, da hat man gemerkt, die fühlen richtig mit“, sagt Franziska Junker. Die Studierende des Jahrganges 2016 durfte den ersten Preis für ihr Audio Das Rätsel um den Wolpertinger mit nach Hause nehmen.

Wie abgestimmt wird

In jeder Kategorie gibt es unterschiedliche Bedingungen, die erfüllt sein müssen, um die Chance auf einen Award zu haben. Laut Professorin Kristina Wied ist zum Beispiel bei Fotoserien wichtig, dass eine Geschichte mit den fünf Bildern erzählt wird. Aber auch die Gestaltung insgesamt, etwa die Bildkomposition, die Einstellungsgrößen und Perspektiven spielten eine große Rolle bei der Bewertung durch die Jury, ebenso wie die richtige Schärfe der Bilder.

Bei Texten stehe eine gründliche Recherche und Quellentransparenz im Vordergrund, erläuterte Wied weiter. Es sei aber auch wichtig, dass der Text logisch aufgebaut und verständlich geschrieben sei. Links, Infokästen und Bilder würden einen Online-Beitrag entsprechend abrunden.

Die Preisträger in der Kategorie Video

1. Platz: Lukas Klapper Neue Multitasking Forschung

2. Platz: Tamara Simon und Martin Freier Magic Maze - eine Spielrezension

3. Platz: Christoph Martin, Christoph von Goßler, Fabian Wahnbaeck Medien in der Diskussion

Nach Jurymitglied Frauke Ihnen-Beilhack müsse das Thema eines Videos eine gewisse Relevanz aufweisen. Beiträge sollten zudem einen Mehrwert liefern und einem roten Faden folgen. Aber auch die technische Seite sei wichtig. Störungen im Ton und Bildfehler ließen einen Award schnell in weite Ferne rücken.

Am Ende stellt sich natürlich eine Frage. Wieso macht sich die Fakultät jedes Jahr aufs Neue die Mühe, eine so aufwendige Award-Verleihung zu veranstalten? Professorin Sonja Kretzschmar, die die X-media campus Awards ins Leben gerufen hat, erklärt: "Die Studierenden geben sich viel Mühe mit den journalistischen Beiträgen - manche verbringen viele Abende und Wochenenden im Schnitt, feilen lange daran, bis alles passt. Da ist es uns wichtig, dieses Engagement auch wertzuschätzen, jenseits von den Noten. Außerdem sind die Preise eine gute Möglichkeit, in der Jury und auch an diesem Abend gemeinsam mit den Studierenden zu diskutieren: "Was macht Qualität im Journalismus denn eigentlich aus? Was macht einen Video-Beitrag zu einem sehr guten Beitrag? Die Preise sind auch ein Mittel, die Qualität der Beiträge auf X-media campus zu steigern. Und wir freuen uns sehr, nach viel geleisteter Arbeit auch einmal zusammen zu feiern."      

Die Gewinner in den weiteren Kategorien

Den ersten Preis in der Kategorie Fotoreihe erhielt Leo Edlinger mit der Serie Ein Herz aus Stein: From the ocean to the sky.

Das beste Schmuckfoto legte Paula Schütze vor: Gut auf den Winter vorbereitet: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Der Sonderpreis Innovation im Journalismus ging in diesem Jahr an ein Team aus Masterstudierenden, die den Dokumentarfilm Babel im Ohr erstellt haben.

Sie gewannen die Publikumspreise in den Kategorien Video, Online-Text und Audio: Martin Freier, Tamara Simon, Mikro Bottler und Philpp Michael (v.l.n.r.). Foto: Nadja Petrat

Der Publikumspreis in den verschiedenen Kategorien ging an (v.l.n.r.):

Video: Martin Freier und Tamara Simon Magic Maze - eine Spielrezension

Online: Mirko Bottler Nicht über den Löffel barbiert

Audio: Philipp Michael Die Entdeckung des Geschmacks

Foto: Marcel Neewe (nicht im Bild) Fan-Schal kann jeder - aber Fan-Ente?

 
 

 
Redaktion

 

 
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