Ein Hauch von Schwannensee

Das Ballettstück „Onegin“ wird oft mit „Schwannensee“ verglichen, denn die Musik entstammt Werken des russischen Schwanensee-Komponisten Pjotr Tschaikowski. Am Samstag, 13. April, zeigt die Bayerische Staastsoper "Onegin".

„Onegin“ ist ein Ballett in drei Akten und sechs Szenen, basierend auf Versen des russischen Dichters Alexander Puschkin. Verfasst wurde das Stück von John Cranko. Das Ballett erzählt die Geschichte der jungen Tatjana, die sich in den arroganten Dandy Onegin verliebt. Dieser weist grausam ab. „Onegin“ wird seit über 40 Jahren in München aufgeführt. Die Zuschauer erleben die Charakterentwicklung Tatjanas, vom naiv-verträumten Teenager hin zu einer reifen Frau, die am Ende eine dramatische Entscheidung zwischen Leidenschaft und Pflicht zu treffen hat. Die Szene spielt auf einem russischen Landgut um 1820 und zehn Jahre später in Sankt Petersburg.

Nicht nur die Choreografie sondern auch das „Libretto“ stammt von Cranko selbst. John Cranko war ein britischer Tanzregisseur und Choreograf. Das Libretto ist das Textbuch von Opern oder Theatervorführungen. Es ist selten der Fall, dass Choreograf und Textregisseur in einer Person vereint sind.

Karten sind auf der Webseite der Bayrischen Staatsoper erhältlich. Das Nationaltheater erreicht man am besten mit der U-Bahn, Haltestelle Odeonsplatz. Mit dem Auto dauert es circa  eine halbe Stunde zum Max-Joseph-Platz 2, 80539 München.

Erik Murzagaliyev posiert in seiner Rolle als Dandy Odegin. Foto: Wilfried Hösl
Erik Murzagaliyev posiert in seiner Rolle als Dandy Odegin in der bayrischen Staatsoper. Foto: Wilfried Hösl
Datum: 
Sa, 13.04.2019 19:30 bis 22:00
Ort: 
Bayrische Staatsoper, Max-Joseph-Platz 2, 80539 München
 

 
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