Filterblasen platzen selten

Wir kennen es sehr gut: Vertritt jemand eine Meinung, müssen auch wir eine Position zu dem Thema finden. Im Freundeskreis oder am Stammtisch kann es da schon auch mal etwas lauter werden. Es wird diskutiert und gemeckert.

Dabei lassen wir uns auch gerne von Stimmungen - insbesondere wenn sie negativ sind - mitreißen. Dieses Phänomen kann aber kritisch für unsere Gesellschaft sein. Aktuell konnte man das bei den GroKo-Verhandlungen beobachten. Der Mainstream ging erst einmal davon aus, dass per se alles schlecht ist, was dort passierte. Talkshows gingen schon mit Sätzen los wie: Versagt die Groko? Das alles, bevor überhaupt ein Vertrag existierte.

Schnell entsteht so eine Meinung, die viele ungefiltert oder gar unreflektiert aufnehmen. Kaum einer ist davor gefeit und eigentlich gibt es das schon immer. Die selben Effekte gibt es natürlich auch bei Facebook und Co. Ob in großen oder kleinen Communities - die User bestärken sich immer und immer wieder in ihren Positionen. Ein Blick über den Tellerrand? Meist Fehlanzeige! Was aber ist eine "Filterblase"?

X-media campus hat versucht, in den Begriff der Filterblase zu erklären und hat mit einem Medienexperten und einem Soziologen gesprochen.

 
Filterblasen platzen nicht
 
Filterblase / Foto: Strote
 

 
Redaktion

 

 
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