Bayern und die EU

 
Freizügigkeit: Segen oder Fluch?

Wenn Menschen nicht für den Urlaub in ein anderes Land reisen.
Seit 2005 ist es für Bürger der Europäischen Union möglich, in jedem Land der Gemeinschaft zu arbeiten. Nicht jeder ist darüber erfreut. Aber bringt es wirklich Nachteile mit sich?

Politik: Artikel zwei des Zuwanderungsgesetzes regelt die allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern. Vor mehr als zehn Jahren hat Deutschland damit eine Richtlinie der EU umgesetzt. Am 01. Januar 2005 in Kraft getreten, befürchteten schon damals viele, dass dieses Gesetz zu Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt führen würde. Denn die Freizügigkeit gestattet es Bürgern der EU, in anderen Ländern der Europäischen Union Arbeit zu suchen.

Außerdem befürchtete man, dass es eine Zuwanderung in das deutsche Sozialsystem geben würde. Freizügigkeit dürfe nicht als Wahlfreiheit in Bezug auf die besten Sozialleistungssysteme missverstanden werden, hieß es aus dem bayerischen Sozialministerium. Aber müssen wir uns tatsächlich davor fürchten? Oder dient dieses Gesetz nicht eher auch dazu, Lücken auf dem Arbeitsmarkt zu schließen? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, traf ich mich mit dem Geschäftsführer einer Bäckerei und sprach mit zwei Arbeitern, die ebenfalls aus dem Bäckerhandwerk kommen. Sie konnten mir einen realen Einblick in ihre Arbeitswelt geben. Dabei war schnell klar: Bäcker ist ein harter Beruf.

 
EU-Freizügigkeit: Segen oder Fluch?
 
Hände kneten Teig / Foto: Daniel Schmidt
 

 
Redaktion

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