Hören, Eintauchen, Schmunzeln

Was haben der Teufel, eine Waschmaschine und ein schlitzohriger Autoverkäufer gemeinsam? All diese Figuren haben Einzug gehalten in drei Hörspiele, die im Rahmen eines Seminars entstanden sind. Auf Grundlage bekannter Lesetexte, haben die Autoren die jeweiligen Texte umgeschrieben, Rollen vergeben, Geräusche gesammelt und natürlich eingesprochen.

Ob es tatsächlich zum Kaufabschluss kommt? / Foto: Pixabay
Ob es tatsächlich zum Kaufabschluss kommt? / Foto: Pixabay

Dabei herausgekommen, ist eine frei interpretierte Version von Ephraim Kishons Autokauf: In der Variante von Maximilian Ascher, Jens Förster und Jackie Wollmar. Hier spielen die Hauptrollen: ein etwas naiver, heimatverbundener Bayer und ein völlig skrupelloser Verkäufer aus dem Pott - und die Sprachbarriere ist dabei nur das kleinste Problem.

Nicht weniger stark uminterpretiert haben die Autoren Moritz Miller und Sinner Ilja das zweite Hörspiel: Auch die Waschmaschine ist nur ein Mensch - ebenfalls von Ephraim Kishon. Hier spielt ein schwules, jüdisches Pärchen mit Adoptivsohn die Hauptrolle - entstanden ist der eigene Plot vor allem, da nur zwei männliche Stimmen zur Verfügung standen.

Und zu guter letzt haben sich Maximilian Bosse, Christian Habermann, Marie-Luise Nagel und Alex Vlasov dem Märchen Des Teufels russiger Bruder gewidmet. Ganz besonders: Hier spricht ein weiblicher Teufel.

 
Autokauf
Das Leben als Waschmaschine
Des Teufels russiger Bruder
 
Ein Mischpult als kreatives Werkzeug / Foto: RöpkeEin Mischpult als kreatives Werkzeug / Foto: Röpke
 

 
Redaktion

 

 
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