Aufstellung der Nationen
Aufstellung der Nationen
 

 
Internationales High-Five

Der militärische Fünfkampf hat seinen Ursprung in Frankreich. Der französische Offizier Henri Debrus hatte 1946 die Idee einen Wettkampf zu entwickeln, bei dem sich seine Soldaten in militärischen Disziplinen messen konnten. Heute gibt es eine festgelegte Reihenfolge der Disziplinen: beginnend mit dem Schießen, gefolgt vom Hindernislauf, dem Hindernisschwimmen, Werfen, Crosslauf und abschließend einem Hindernisbahn-Staffellauf. Der Sport wurde vor allem in Europa immer populärer und wird inzwischen in über 55 Ländern ausgetragen. Außerdem treten seit 1991 auch Frauen gegeneinander an.

Von 3. bis 8. Juni 2013 begrüßte die Sportfördergruppe Neubiberg 60 Sportler aus 9 Nationen an der Universität der Bundeswehr in München. Die Veranstaltung ist dem verstorbenen mehrmaligen deutschen Weltmeister Hartmut Nienaber gewidmet.

Nach monatelanger Vorbereitung fanden Berthold Sebastian, Nicky Jankowiak, Damian Rauch, Martin Scherer, Thomas Sigl und Andrej Sonnenberg ihren Platz im deutschen Kader. Die vier besten Einzelleistungen einer jeden Disziplin fließen in die Mannschaftswertung ein.

Disziplinen

Die erste Disziplin ist das Schießen. Dazu bekommt der Schütze fünf Patronen, um sein Gewehr warmzuschießen. Anschließend muss der Schütze innerhalb von zehn Minuten, zehn Schuss auf ein 200-Meter entferntes Ziel präzise setzen. Bei dieser Disziplin ist es für den Schützen wichtig, mental in der Lage zu sein, den Körper möglichst ruhig zu halten, um genau zu schießen.

Als nächstes folgt der Hindernislauf. Hierbei muss der Athlet eine Strecke von 500-Metern mit 20 Hindernissen in kürzester Zeit zurücklegen. gefordert ist unter anderem ein hohes Maß an Kraft und Ausdauer, um die Hindernisse in einem hohen Tempo zu überwinden.

Beim Hindernisschwimmen legen die Athleten dann 50 Meter zurück und müssen dabei vier Hindernisse überwinden. Die größte Herausforderung ist der sogenannte Tisch – hier müssen die Athleten aus dem Wasser heraus, über den Tisch hinüber und wieder möglichst schnell ins Wasser zurück.

Das Werfen mit dem 575-Gramm schweren und zylinderförmigen Wurfkörper auf bis zu 35 Meter entfernte Zielkreise, fordert ein hohes Maß an Konzentration.

Als letzte Disziplin wird ein acht Kilometer langer Crosslauf absolviert. Die Besonderheit beim Crosslauf ist, dass es sehr unterschiedliche Untergrundarten gibt. So laufen die Athleten über befestigte und unbefestigte Wege sowie querfeldein. Hier werden noch einmal die letzten Reserven in Sachen Ausdauer abgerufen.

 
 

 
Redaktion

 

 
Diesen Artikel...

 

 
Weitere Themen

 

 
Links zu diesem Artikel