Studierende der UniBW erzählen

 
Ist Skifahren noch ein zeitgemäßes Hobby?

Die Winter werden immer wärmer. Viele Skigebiete sind inzwischen auf Schneekanonen angewiesen. Das ist schlecht für Umwelt und Klima, so die Meinung der Experten. Ist also Skifahren überhaupt noch zeitgemäß? Die Studierenden an der UniBW haben sich zu diesem Thema auf dem Campus umgehört.

Klimaschutz und Skifahren sind miteinander vereinbar

Redakteur: Matthias Lee


Tom Ebert

Der UniBW-Student Tom Ebert ist der Meinung, dass Skifahren und Klimaschutz durchaus miteinander vereinbar sind. „Wenn man sein restliches Verhalten im Jahr anpasst, glaube ich, dass man im Gesamtkonzept wieder klimaneutral ist“, sagt Ebert. Skifahren sei für ihn auch heute noch ein zeitgemäßes Hobby, „auch wenn es sich über die Jahre gewandelt hat“. Der leidenschaftliche Wintersportler begann das Hobby im Alter von drei Jahren und absolviert momentan die Ausbildung zum Skilehrer. Wäre der Wintersport nicht mehr verantwortbar, könne er aber schweren Herzens auch komplett darauf verzichten.

 

"Wer seit Jahren begeisterter Skifahrer ist, bleibt auch dabei"

Redakteur: Marcel Jonas


Julian Stitz

Der Studierende Julian Stitz fährt Ski, seit er sechs Jahre alt ist. Dennoch findet er Skifahren als Hobby nicht mehr zeitgemäß. „Skifahren wird immer teurer“, sagt der 23-Jährige. Auch die Kritik am Umweltschutz sei ihm bewusst. „Das darf man auf keinen Fall verschweigen und wird immer wichtiger.“ Bei ihm selbst überwiege jedoch der Drang zum Skifahren. Der Umweltschutz rücke dabei für ihn in dabei in den Hintergrund, so Stitz. „Wer seit Jahren begeisterter Skifahrer ist, bleibt auch dabei.“  Der Wirtschaftsstudent schließe sich dabei selbst mit ein.

 

"Zeitgemäß ist das sicherlich nicht mehr"

Redakteur: Niklas Klenner


Jacqueline Schulte

„Meiner Meinung nach sind Skigebiete eine Katastrophe für die Umwelt“, sagt Jacqueline Schulte, Studierende an der Universität der Bundeswehr München. „Der Bau führt zur Zerstörung von Flora und Fauna und fördert durch die Rodung der Bäume sogar die Lawinengefahr. Zeitgemäß ist das sicherlich nicht mehr“, so die 23-Jährige. Das bedeute aber keinesfalls, dass man die Hoffnung aufgeben müsse: „Es gibt Skigebiete, die einen umweltbewussten Urlaub durch die Einführung von Touristengrenzen und umweltschonenden Hotels möglich machen. Außerdem kann man schon bei der Anreise, durch Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel oder Fahrgemeinschaften, seinen grünen Fußabdruck verbessern.“

 
Quelle: Nico Urban
 

 
Redaktion

 

 
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