Der Lockdown geht auch an der UniBib nicht spurlos vorbei. Foto: Matthias Lee
 

 
Leere Plätze, volle Regale: Corona und die UniBib

Eine leere Bibliothek während der Pandemie? Kein Problem in Zeiten der Digitalisierung! Wie die UniBib im COVID-Lockdown ihre Studierenden weiter tatkräftig unterstützt erfahrt ihr hier.

Für uns ist die Universitätsbibliothek mit ihren Gruppenarbeitsräumen und digitalen Medien ein wichtiger Bestandteil des Studiums. In den einfach nicht enden wollenden Zeiten des Corona-Lockdowns geben die Mitarbeiter ihr Bestes, sich für uns einzusetzen.
Wir haben für euch nachgefragt: Was für Möglichkeiten haben die Studierenden und wie ergeht es unseren heißgeliebten, klimatisierten, mit Smart Boards ausgestatteten Gruppenarbeitsräumen?


Sie sind zu. Der Lockdown geht auch an unserem Campus und der UniBib nicht spurlos vorüber. Trotz der Schließung der Lernräume ist es in den Prüfungsphasen wichtiger denn je, sich gewissenhaft auf die anstehenden Klausuren vorbereiten zu können.
Wie wichtig das Lernen in Gruppen wirklich für uns war und ist, zeigt diese Grafik. Sie stellt die Auslastung der Arbeitsräume dar und vergleicht die Winter- und Frühjahrstrimester der Jahre 2019 und 2020. Die Daten wurden von den jeweiligen Universitätsbibliotheken aus München und Hamburg zur Verfügung gestellt.

 

„Die Spitzenwerte der Nutzung liegen ganz klar auf den Prüfungsphasen – da sind unsere Räume schonmal komplett ausgebucht“. – Stellv. Direktor der Bibliothek

Wie sah es hingegen bei unseren Kameradinnen und Kameraden in Hamburg aus? Hier der Vergleich der Jahre 2019 und 2020 unseres norddeutschen Pendants.

 

Dass wir unsere Gruppenarbeitsräume vermissen wäre nun geklärt. Aber wie genau sieht die Lage an der Lockdown-Front aus und welche Alternativen bietet das Bibliotheksteam?
Auf diese Fragen hat unsere Bib-Leitung, die seit über 20 Jahren hier arbeitet, die Antworten.

Direktorin Frau Dr. Mann-Kallenborn und Stellvertretung Herr Pieruschka stehen Rede und Antwort und haben eine wichtige Botschaft für euch: „Unser Service umfasst nicht nur das Ausleihen von Büchern, wir bieten auch einen Campuslieferdienst an.“ – Das Bibliotheks-Team ist auch in Zeiten von Corona für Euch da.

 

Nicht nur Aufsätze kann man in unserer Bibliothek bestellen. 99% der Zeitschriften sind mittlerweile in digitaler Form verfügbar und das, was es online noch nicht gibt, wird euch geliefert – Corona-konform als digitaler Scan, versteht sich.
Für noch mehr Infos geht es hier zum ganzen Interview!

Wie erging es eigentliche unseren Kameradinnen und Kameraden Im Norden und wie ist die momentane Lage? Wir haben uns für Euch umgehört und nachgefragt. Oberfähnrich Stephanie Zippel studiert Engineering Science an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg und hat uns einige Fragen rund um die Pandemie- und Lernsituation beantwortet:


OFr Stephanie Zippel - Studentin der HSU. Foto: Privat

Lernst du für dein Studium viel in einer Lerngruppe?

,,Ja, unter normalen Umständen lerne ich sehr gerne und regelmäßig in einer Lerngruppe. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen lässt sich das alles leider nicht mehr so einfach umsetzen und wir müssen auf weniger produktive Onlinemeetings ausweichen."

Nutzt du aktiv die Angebote eurer Bibliothek?
,,In den ersten beiden Trimestern war ich regelmäßig zum Lernen in der Bibliothek. Das möchte ich ab dem 7. Trimester für meine Bachelorarbeit auch wieder tun. Die digitalen Angebote der Bib nutze ich nicht wirklich - das mag aber auch an dem Aufbau meiner momentanen Module liegen."

Hast du schonmal die Gruppenarbeitsräumen in eurer Bib genutzt?
,,Ich habe mich gerade erst letzte Woche mit einer Kameradin darüber unterhalten und wir wollen das Angebot für unsere Thesis nutzen. Bisher kam ich leider noch nicht dazu, wir freuen uns aber schon - trotz des bevorstehenden Bachelors endlich wieder zusammen lernen und arbeiten zu können."

Wie hat sich die (Lern)-Situation für dich seit COVID geändert und ist dir die Bib dabei eine Hilfe?
,,Das Lernen hat sich seit COVID meiner Meinung nach deutlich verschlechtert. Es gibt zwar die Alternative, alles online durchzuführen, aber nach gefühlt ewigen Onlinevorlesungen und -übungen bin ich am Ende des Tages froh, wenn ich den Laptop endlich ausschalten kann. Die Bibliothek hat derzeit keinen Einfluss auf meine Lernsituation."

Wie genau hat der Lockdown für dich angefangen - was waren deine ersten Gedanken?
,,Zuerst habe ich mich gefreut – noch mehr Vorbereitungszeit, dachte ich. Die Freude verflog allerdings schnell. Unsere Prüfungsphase wurde in den Sommer verschoben und nach dem Praktikum ging es direkt mit ettlichen Klausuren weiter. Jeder, der ähnliche Verschiebungen hatte weiß, wovon ich rede- das macht keinen Spaß...

Durch die verschärften Kontaktbeschränkungen auf den Wohnebenen wurde das soziale Leben auf dem Campus auf ein Minimum reduziert und seitdem sind die vorlesungfreien Zeiträume einfach nicht mehr die  Entlastung und Abwechslung, wie man sie aus der Zeit vor dem Lockdown gewohnt war. Hoffentlich ist das bald alles wieder vorbei."

 

Dass Pandemie und Lockdown bald ein Ende finden, hoffen wir natürlich auch. Falls ihr in der Zwischenzeit Unterstützung in Literaturmform benötigt, seid euch sicher, dass unsere UniBib in München genau das Richtige hat.

 

Ihr wollt einen Überblick über das Angebot und die Sortimentstiefe der Bibliothek? Dann schaut mal hier!

 

Und als wäre das nicht genug, bietet unsere Bib auch noch Workshops und Schulungen rund ums wissenschaftliche Arbeiten an. Sie ist eben auch Berater und Helfer. Vorbeischauen lohnt sich!

 

 

 
Redaktion

 

 
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