HT17-4_Wernicke_Schmuckfoto_Reformation-vs-Halloween.jpgLuther-Kürbis im Park. Foto und Montage: Patrizia Wernicke
 
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Reformationstag = Schrecken für Katholiken?

Ganz im Gegenteil, finden zumindest irische Katholiken, die am 31. Oktober Halloween trotz Luthers Reformation feiern. Laut Kulturwissenschaftler Marco Höhn ist Halloween bereits vor mehr als 2000 Jahren in Irland entstanden, um - ähnlich wie an Fasching - die Geister der Toten zu vertreiben. Kürbisse wurden von den pragmatischen Iren verwendet, da sie größer und eindrucksvoller als zuvor verwendete, ausgehöhlte Kartoffeln waren.
Ob Reformator Martin Luther von einem Kürbis mit seinem Konterfei begeistert gewesen wäre, lässt sich nur noch mutmaßen. Aber zumindest können sich Katholiken und Protestanten dieses Jahr gemeinsam freuen, da zum Gedenken an die Reformation vor 500 Jahren alle Bundesländer den 31. Oktober zum bundesweiten Feiertag erklärt hatten. (Text und Foto/Montage: Patrizia Wernicke)

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