Rhabdomyolyse

Tod durch Training?

Hinter diesem unaussprechlich anmutenden Wort steckt nichts geringeres als eine lebensgefährliche Krankheit durch Überbelastung im Sport. Tatsächlich lösen sich die Muskeln buchstäblich auf; das kann tödlich sein. Woher kommt diese unbekannte Krankheit und was kann man dagegen tun? Wir haben nachgefragt.

Die Geschichte der Rhabdomyolyse ist mit dem Militär verbunden, wie Dr. Kristina Stahl vom Friedrich-Baur-Institut in München erzählt: "Interessanterweise wurde über eine Rhabdomyolyse erstmals im Jahr 1881 berichtet, nach dem Feldmarsch eines deutschen Soldaten."

Außerdem erklärt Dr. Kristina Stahl, wie sich eine Rhabdomyolyse äußert, wie man dieser vorbeugen kann, wer besonders gefährdet ist und auch, weshalb es für Vorgesetzte so wichtig ist, davon zu wissen. An dieser Stelle empfiehlt sie eine hilfreiche Faustregel, um eine Rhabdomyolyse zu vermeiden. Sami Mauser vom MTV München zeigt, welche Übungen nach der gefährlichen Sportkrankheit helfen, um den Muskel wieder aufzubauen. Hauptmann Andreas Paulweber, Leiter der Studierendenfachbereichsgruppe 5/D, erzählt, wie er erstmals von der Rhabdomyolyse erfuhr und wie seiner Meinung nach Untergebene davor geschützt werden können.

 
Für Vorgesetzte: Was steckt hinter der Sportkrankheit Rhabdomyolyse?
 
Auch exzessives Krafttraining kann zur Rhabdomyolyse führen. Quelle: Patrizia Wernicke
 

 
Redaktion

 

 
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