Schmissige Typen: Corps-Studenten

Seitdem es Universitäten gibt, gibt es auch Studentenverbindungen. Früher hatten solche Verbindungen einen hohen Stellenwert bei den Studenten. Denn diese Zusammenschlüsse waren oft mit einem hohen gesellschaftlichen Ansehen verbunden, bildeten Seilschaften und Machtzirkel. Beim Fechtkampf, der sogenannten Mensur, ging es um Mut und Ehre.

Auch heute gibt es noch schlagende Studentenverbindungen an deutschen Universitäten. Diese sind nach wie vor eine reine Männerdomäne. Denn Damenverbindungen sind nichtschlagend.

Leutnant zur See Phillip Schneider ist Mitglied des Corps Makaria München, einer schlagenden Verbindung. Dort gehört auch das Fechten dazu, das regelmäßig trainiert wird. Philipp Schneider erzählt, wie die Tradition des Corps Studententums dort am Leben gehalten wird und was die Verbindung für ihn bedeutet. Er genießt vor allem das Zusammensein mit Gleichgesinnten, die Gemeinschaft und den Zusammenhalt im Corps Makaria. Und natürlich auch alle anderen Vorteile, wie die Möglichkeit, in München vergünstigt zu wohnen.

Dieses Jahr verlässt Philipp Schneider die Uni und ist dann wieder im hohen Norden als Marinesoldat tätig. Aber das Leben als Corpsbruder möchte er nicht missen und es trotz Entfernung so gut wie möglich weiter pflegen.

 
Schmissige Typen: Corps-Studenten
 
Corps-Studenten / Foto: www.corps-makaria.de
 

 
Redaktion

 

 
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