Vom Fehlfabrikat zum Nationalgericht

Über die Geschichte der Weißwurst und einen Markt im Wandel

Wirtschaft: Mit der Weißwurst gelang einem Münchner Metzger vor fast 160 Jahren ein wahres Meisterstück. Eigentlich sollte es eine Bratwurst werden. Doch warum braten, wenn man sie auch brühen kann?

So sorgte der Erfindergeist eines Metzgers, eine verwirrte Kellnerin und ein begeisterter Gast dafür, dass wohl die bekannteste Wurst der Welt entstand. Heute sorgt die Weißwurst sogar dafür, dass die Fleischwaren-Konkurrenz aus dem hohen Norden ihren Export steigern kann. Das war bestimmt nicht gewollt, hat aber auch sein Gutes.

Und wer ist nicht besser geeignet, über dieses Phänomen zu berichten als der Mann, der unter den Münchnern als "Weißwurst-Papst" gilt: Ludwig Wallner. Er ist Metzger aus Leidenschaft und weiß genau, was Qualität ausmacht. Ludwig Wallner erzählt von einer "armen" Wurst die zur Tradition wurde. Und warum sich auch der Rest Deutschlands darüber freuen darf, wenn die Bayern ihr Klischee von Lederhose, Bier und Wurst erfolgreich exportieren.

 
Vom Fehlfabrikat zum Nationalgericht
 
Weißwurstfrühstück / Foto: Alexander Raths, Adobe Stock
 

 
Redaktion

 

 
Diesen Artikel...

 

 
Weitere Themen