Studierende der UniBW erzählen

 
Wie beeinflusst der Klimawandel unseren Alltag?

Wie verfolgen die Mitglieder der Universität die Debatte um den Klimawandel? Wie verändern sie ihr Verhalten auf und außerhalb des Campus? Die Studierenden des Studiengangs Medien und Management haben nachgefragt.

„Ich versuche alles unverpackt zu kaufen“

Redakteur: Paul Schrader


Thomas Ikenmeyer, Student Wirtschafts- und Organisationswissenschaften

„Ich versuche beim Einkaufen alles unverpackt zu kaufen. Für Obst nehme ich eine eigene Tasche mit. Aber ich kann nicht komplett auf Plastik verzichten. Lebensmittel wie Quark sind leider fast ausschließlich in Plastikverpackung zu bekommen. Ich habe mein Kaufverhalten in den letzten Jahren deutlich geändert. Die Debatte um Plastikverbote und die Fotos und Videos, die die Schäden durch Einwegplastik in der Tierwelt zeigen, haben mich schockiert und zum Nachdenken angeregt. Ich kaufe heute auf keinen Fall mehr Plastikstrohhalme und nutze auch keine Einwegtüten mehr, da diese den größten Schaden anrichten. Auch Getränke kaufe ich nicht in Plastikflaschen. Ich trinke fast ausschließlich Leitungswasser, wenn ich doch einmal Getränke brauche, versuche ich Glasflaschen zu kaufen.“

 

„Ich würde gerne noch mehr tun“

Redakteurin: Sarah Berger

Michelle Karciauskas, Studentin Wirtschafts- und Organisationswissenschaften

„Die schlechte Entwicklung des Klimas ist für mich spürbar, vor allem durch das Wetter in den letzten Monaten. Ich wünsche mir mehr Aufklärung für den Alltag, um noch mehr für die Umwelt tun zu können. Einfache Dinge wie Mülltrennung wurden mir bereits durch meine Erziehung mitgegeben. Plastiktüten sind nicht notwendig, egal ob für Gemüse und Obst oder den gesamten Einkauf es gibt genug Alternativen. Ich versuche, nur ein bis zwei Mal die Woche Fleisch zu essen. Ich mache mir Gedanken über die Zukunft und würde mein Wissen über die Umwelt gerne erweitern.“
 

„Mein Kauf- und Reiseverhalten hat sich verändert“

Redakteurin: Laura Lindig

Gethin Schmiedehausen, Student Elektrotechnik und Informationstechnik

„Ich überlege immer einmal mehr, welche Produkte und Dienstleistungen ich in Anspruch nehmen möchte. Wie umweltfreundlich etwas ist, wirkt sich auf mein Kauf- und Reiseverhalten aus. Ich benutze wiederverwendbare Beutel beim Einkaufen und fahre Zug, statt das Auto zu nehmen. Es fehlt immer noch an Aufklärung, einige Menschen zeigen ein egoistisches Verhalten. Deshalb ist der Klimaschutz eine wichtige Frage, die in Bevölkerung und Politik kritisch diskutiert werden soll. Die Bundesregierung hat den Auftrag, sicherzustellen, dass wir in Zukunft noch auf dem Planeten leben können. Hierfür gibt es unterschiedliche Ansätze Klimaschutz muss einer davon sein.“
 

„Wir haben Mehrweg-Pfandbecher für Kaffee“

Redakteur: Nazariy Ketsyk


Michelle Brandl, Betriebsleiterin Restajavascript:void(0)urant Brandl

„Ich achte darauf, dass ich beim Einkaufen keine Tüten kaufe und benutze ein Gemüsenetz. Im Brandl versuchen wir, weitestgehend auf Plastik zu verzichten. Wir haben zum Beispiel die RECUPMehrweg-Pfandbecher für Kaffee, keine Strohhalme aus Plastik und Plastiktüten haben wir durch Papiertüten ersetzt. Für einen Betrieb ist es jedoch schwieriger als für den Einzelnen, weil wir für die Küche strenge hygienische Vorschriften haben. Wir achten so gut es geht auf das Klima, unsere Lieferanten sind zum größten Teil aus der Region. Und ich versuche auch immer, regionale Lebensmittel zu kaufen.“
 

„Ich will meinen Kindern eine  saubere Welt hinterlassen“

Redakteur: Gabor Pöstenyi


Susanne Knorr, Mitarbeiterin des Rechenzentrums

„Ich versuche soweit es geht auf Plastikmüll zu verzichten, da kann man selbst viel tun. Als vierfache Mutter brauche ich ein Bewusstsein dafür, um meinen Kindern eine saubere Welt zu hinterlassen. Kaffeebecher aus Plastik sind eine Schande. Auch beim Metzger kann man eigene Behältnisse nutzen. Deutschland macht ja schon einiges, es ist eines der wenigen Länder, in denen es Flaschenpfand gibt. Ich selbst kaufe lieber Glasflaschen. Auch Unverpackt-Läden sind in unserer Wegwerf-Gesellschaft ein Schritt in die richtige Richtung, wenngleich sie etwas teurer und unbequemer sind. Aber das ist es mir wert.«
 

 
 

 
Redaktion

 

 
Diesen Artikel...

 

 
Weitere Themen